Pressemitteilungen

13. Oktober 2015

Kultur im Kloster

Der Literarische Herbst (18.9. – 7.11.2015) war bereits im Kloster Bernried zu Gast. Jetzt folgen die Klöster Benediktbeuern (18.10. „Da schau her“) und Andechs (21.10. „Wenn niemand etwas tut, dann tu ich etwas“)

ThomasMann_Frisiersalon

Starnberg, Bernried, Kempfenhausen, Gauting – der Literarische Herbst bewegt sich, feste Spielorte sind ihm fremd. Jede Veranstaltung ist neu, ein Unikat. In der kommenden Spielwoche trifft man sich im Kloster Benediktbeuern zur Jubiläumsausstellung „Literatur in Bayern“ (Sonntag, 18.10., 14 Uhr). Am darauf folgenden Mittwoch steht im Fürstensaal von Kloster Andechs Christoph Probst und der Mut zum Widerstand auf dem Programm (21.10., 19.30 Uhr). 

Der Schriftsteller Dr. Gerd Holzheimer und Elisabeth Carr (KunstRäume am See) sind nicht nur gemeinsam die künstlerischen Leiter des Literarischen Herbstes am Starnberger See. Sie sind auch bei der Kulturzeitschrift „Literatur in Bayern“ miteinander verbunden, die in diesem Jahr ihr 30-jähriges Jubiläum feiert: Carr ist seit März 2015 Vorstandsvorsitzende des Vereins „Freunde der Literatur in Bayern e.V.“, der die Zeitschrift mit ihrem Herausgeber Holzheimer fördernd unterstützt.

Was liegt da näher, als im Rahmen des Literarischen Herbstes am Sonntag, 18.10. eine Exkursion zur Jubiläumsausstellung „Da schau her“ zum Kloster Benediktbeuern zu unternehmen? Die Ausstellung gibt einen Einblick davon, wie die „Literatur in Bayern“ seit dreißig Jahren das künstlerisch-literarische Leben in Bayern begleitet.

Die Zeitschrift ist ein Forum aller Kulturschaffender. Die Besucher der Ausstellung erwarten daher auch zahlreiche Skulpturen wie die von Josef Lang, Andreas Kuhnlein, Wilhelm Holderied, Bernd Nestler und Bilder wie Zeichnungen von anderen namhaften Künstlern, die das Bayern unserer Gegenwart auf ihre Weise sichtbar machen.

Durch die Ausstellung führt Dr. Gerd Holzheimer, der sie kuratiert hat. Auch das Klosterareal selbst wird zum Thema. Der Heimatpfleger des Bezirks Oberbayern Dr. Norbert Göttler zeigt die Basilika, den Kreuzgang und stellt den Bezug zur Carmina Burana her.

Der Schauspieler und Sprecher Peter Weiß liest am Mittwoch, 21.10. im Fürstensaal von Kloster Andechs aus den Briefen des Weiße-Rose-Mitglieds Christoph Probst. Eine besondere Begegnung ist da freilich vorgezeichnet: Denn Probsts Enkel Sebastian und Christoph sind live vor Ort. Der eine berichtet aus dem Leben des Großvaters, der andere spielt mit dem bekannten ETA-Hoffmann-Trio unter anderem Werke des  Komponisten Siegfried Fall, der wegen seiner jüdischen Herkunft im KZ Theresienstadt ermordet wurde.

Christoph Probst wurde zum Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, weil er etwas dagegen unternehmen musste, wenn es schon niemand anders tut. Als Mitglied der Gruppe Weisse Rose war er Mitverfasser der Flugblätter, was ihn in einen Zwiespalt in seiner Verantwortung als junger Familienvater brachte. Seine 2011 veröffentlichten Briefe zeigen seinen Weg in den Widerstand.

In Kooperation mit dem Freundeskreis Kloster Andechs e.V.

Und ausklingend geht der Literarische Herbst weiter: Brahms-Poetisches auf der Brahmspromenade Tutzing (25.10.) und zum Abschluss Klangfeuer im Spiegelsaal von Schloss Garatshausen  (7.11.).

 

14. September 2015

Jubiläum mit “bairisher” Geisha

Der Literarische Herbst (18. September – 7. November 2015) eröffnet am kommenden Freitag mit einer „Nacht voller Wunder“ im Hotel Bayerischer Hof Starnberg

Bairishe_Geisha

Eine Überraschung nach der anderen versprechen bei der Eröffnungs-“Nacht voller Wunder“ die beiden künstlerischen Leiter des 13. Literarischen Herbstes, der Schriftsteller Gerd Holzheimer und die Kulturgestalterin Elisabeth Carr. Im Hotel Bayerischer Hof Starnberg (Bahnhofsplatz 12) wird am Freitag, 18.9.2015 um 19 Uhr ein Stationentheater quer durch das traditionsreiche Haus inszeniert. Das Publikum folgt einem Hotelgast, begegnet einer Bairishen Geisha, lauscht wunderbaren Musikern, wird überrascht von einem Verzauberer und entdeckt im Hintergrund sogar König Ludwig II. Anlass zu dieser Festlichkeit sind 150 Jahre Jubiläum Hotel Bayerischer Hof, 10 Jahre „KunstRäume am See“ und die Eröffnung des Literarischen Herbstes. In dessen Rahmen bespielen Holzheimer und Carr bis Anfang November acht Orte mit unikaten Veranstaltungen, die so nicht wieder zu erleben sind: Ein Hotel, drei Klöster, drei Schlösser, einen Bauernhof und ein Gauting sind die Schauplätze für Themen von Mozart und Brahms über römische Geschichte hin zum Widerstandskämpfer Christoph Probst.

Die „Nacht voller Wunder“ lässt kein Thema aus, das sich in einem Hotel abspielt: Der Zuschauer taucht ein in Liebe, Einsamkeit, Heimat, Fremde und Entdeckungslust. Wie im richtigen Leben begrüßt der Hoteldirektor Nicolas Schrogl seine Gäste. Diese erwartet dann freilich eine Überraschung nach der anderen:

Ein von der Anreise etwas erschöpfter Gast, der soeben ankommt, trifft zu seinem Erstaunen an der Rezeption König Ludwig II. an. Auf dem Treppenabsatz begegnet er einer Geisha, die ihm im Originalkostüm ihrer japanischen Heimat einen Drink kredenzt. Erstaunlicherweise spricht sie bairisch, was ihn zwischen Fremdheit und Heimatgefühl hin- und herreißt. Bald weiß er nicht mehr, ob er in sie verliebt ist oder ob er sich das nur einbildet.

Alle Gäste werden von ihr ins Caféhaus, in den Salon, geleitet, wo Musiker Jazz, Gershwin, Frühlingswalzer und Barmusik erklingen lassen. Die literarische Spannweite des Abends geht von Oskar Maria Graf über mittelhochdeutsche und englische Lyrik bis hin zur Traumnovelle von Arthur Schnitzler. Dann tritt auch noch ein Verzauberer auf. Ständig trifft etwas völlig Unerwartetes, Wunderbares ein. Das völlig Unmögliche kommt zusammen und führt den Zuschauer in die Nacht hinein. Durch die Feier führen die künstlerischen Leiter des Literarischen Herbstes Elisabeth Carr und Gerd Holzheimer erzählend, moderierend, geleitend.

Natürlich gibt es auch etwas zu essen und zu trinken: Bayerisch-österreichische Schmankerl vom Flying Buffet und kühles Bier aus geeisten Tonkrügen.

Nach der Eröffnungs-„Nacht voller Wunder“ (18.9.) geht der Literarische Herbst weiter: Musik und Briefe von Mozart im Kloster Bernried (27.9.), der Weg zu Erntedank bei Schloss Kempfenhausen (4.10.), die wahre, keltisch-römisch-karolingische Geschichte Gautings (10.10.), bayerische Literatur und Kultur im Kloster Benediktbeuern (18.10.), Christoph Probst im Fürstensaal von Kloster Andechs (21.10.), Brahms-Poetisches auf der Brahmspromenade Tutzing (25.10.) und zum Abschluss Klangfeuer im Spiegelsaal von Schloss Garatshausen  (7.11.)

„Nacht voller Wunder“: Freitag, 18. September 2015, 19 Uhr 

(Prosecco-Empfang ab 18.30 Uhr)

Hotel Bayerischer Hof, Bahnhofsplatz 12, Starnberg

Eintritt: 49 € inkl. Essen und Getränke

Kartenvorverkauf und Abendkasse im Bayerischen Hof Starnberg, Tel. 08151-2750, Email: info@hbh-starnberg.de

Stimmen:

Frankfurter Allgemeine Zeitung

“Die Gnade, nicht massentauglich sein zu müssen, öffnet Schatzkisten.  Darin steckt deutlich mehr Leben als in klassischen Dichterlesungen. An amüsanten Stellen wird laut gelacht, was nebenan in München, wo man sich auf Kulturbeflissenheit einiges zugutehält, nicht selbstverständlich ist. Doch so idyllisch der Literarische Herbst in Starnberg daherkommt – den künstlerischen Leitern sind Weltläufigkeit und Anspruch wichtig.”

Karl Roth, Landrat des Landkreises Starnberg

„Märchenhaft, erstklassig, traditionsreich, erfinderisch, geistreich – Elisabeth Carr und Dr. Gerd Holzheimer besetzen mit ihren Veranstaltungen im Literarischen Herbst  seit Jahren intuitiv sämtliche Prädikate. Ja wirklich,  überprüfen Sie einfach mal selbst die einzelnen Veranstaltungen und Sie werden sehen: Alle Voraussetzungen sind  erfüllt. Und das Schöne daran? Sie nehmen uns mit und lassen uns teilhaben.“

Informationen, Programm und Ticketpreise:

www.literarischer-herbst.info

Pressedownloads:

www.literarischer-herbst.info/presse

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:

Konstantin Fritz, kf ( at ) konstantin-fritz.de, Tel: 08152-9652555, Mobil: 0157-73854408

Literarischer Herbst: Anziehungspunkt für Literaturbegeisterte weit über die Region hinaus. Der Literarische Herbst wurde 2002 zum 100-jährigen Bestehen des Landkreises Starnberg ins Leben gerufen. Er findet heuer zum 13. Mal am Starnberger See in einer der schönsten Landschaften Deutschlands statt. Schwerpunkt ist Literatur an ungewöhnlichen, aber passenden Orten: Die Veranstalter, der Schriftsteller Dr. Gerd Holzheimer und die Kulturgestalterin Elisabeth Carr (KunstRäume am See) verknüpfen erstmals Orte, die großenteils für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind, mit besonderen Geschichten und Begebenheiten oder einem literarischen Werk. Die außergewöhnlichen Spielstätten reichen vom Katastrophenschutzraum im Landratsamt über private Villen, Schlösser und Bauernhöfe hin zum Starthäusl beim Bayerischen Yachtclub oder zum Tauchfloß der Bundeswehr. Der Literarische Herbst verdankt seine große Beliebtheit der ausgezeichneten Text- und Ortsauswahl und den hervorragenden, teils prominenten Vortragskünstlern. Der Kreis Starnberg, die Kreissparkasse München Starnberg und die Gemeinde Berg zählen zu den Partnern des Literarischen Herbstes.


 

31. August 2015

Eine Zeit voller Wunder

Der Literarische Herbst (18. September – 7. November 2015) am Starnberger See und Umgebung erschließt Literatur und Kultur an besonderen Orten

Bairishe-Geisha

„Begegnen sich ein Hotelgast, eine Bairishe Geisha, mehrere Musiker, ein Verzauberer und König Ludwig II.“ Das ist nicht der Anfang eines guten Witzes, sondern die Eröffnung des Literarischen Herbstes am Starnberger See. Denn in der „Nacht voller Wunder“ treffen am Freitag, 18. September 2015 um 19 Uhr im Bayerischen Hof Starnberg (Bahnhofsplatz 12) 150 Jahre Jubiläum Hotel Bayerischer Hof, 10 Jahre KunstRäume am See und der Literarische Herbst zusammen: Anlass zu einer Festlichkeit, die – geleitet von Gerd Holzheimer und Elisabeth Carr – als Stationentheater inszeniert wird. Und der Hotelgast, die Bairishe Geisha, die Musiker, der Verzauberer und König Ludwig II. lassen kein Thema aus, das sich in einem Hotel abspielt: Der Zuschauer taucht ein in Liebe, Einsamkeit, Heimat, Fremde und Entdeckungslust. Und das kann er auch noch bei den weiteren sieben Ereignissen des Literarischen Herbstes. 

Wieder ist es so weit: Der Sommer neigt sich dem Ende zu, es geht in den Herbst, und das heißt am Starnberger See und Umgebung vor allem in den Literarischen Herbst vom 18. September bis 7. November 2015. Acht kulturelle, unikate Ereignisse, die mit Vorliebe an Orten stattfinden, die nicht unbedingt dafür geschaffen sind. So wird die Welt des Alltags und die Welt des Poetischen miteinander verknüpft: Ein Hotel, drei Klöster, drei Schlösser, ein Bauernhof und eine Kleinstadt werden literarisch, musikalisch und manchmal augenzwinkernd bespielt – immer mit der Lust und Neugier daran, unbekannte geistige und kulturelle Räume zu erkunden.

Im Raum Starnberger See, dem über Jahrhunderte gewachsenen, reichhaltigen Kulturland südlich von München, sind diese Kostbarkeiten der Literatur an ungewöhnlichen, versteckten, verstörenden und traumhaften Orten zu erleben, von denen einige im Normalfall der Öffentlichkeit nicht zugänglich sind. Gerd Holzheimer, Schriftsteller und Herausgeber der Zeitschrift Literatur in Bayern, der „Finder der Worte“ und Elisabeth Carr, die Gründerin, Leiterin und Entdeckerin der „KunstRäume am See“ suchen, finden, entdecken und erschließen.

Sei es die Eröffnungs-„Nacht voller Wunder“ im Hotel Bayerischer Hof Starnberg (18.9.), Musik und Briefe von Mozart im Kloster Bernried (27.9.), der Weg zum Erntedank beim Schloss Kempfenhausen (4.10.), die wahre, keltisch-römisch-karolingische Geschichte Gautings (10.10.), bayerische Literatur und Kultur im Kloster Benediktbeuern (18.10.), Christoph Probst im Fürstensaal von Kloster Andechs (21.10.), Brahms-Poetisches auf der Brahmspromenade Tutzing (25.10.) und zum Abschluss Klangfeuer im Spiegelsaal von Schloss Garatshausen (7.11.): Schriftsteller und Schauspieler fügen Zeichen in eine Landschaft, die auf diese Weise eine neue, weitere, eine poetische Dimension erhält. Die Musiker setzen Noten auf Notenzeilen. Schwalben und Stare setzen sie auf Leitungen in der Luft, die Strom transportieren – wir sind alle im Fluss, sind unterwegs. „Alles fügt sich und erfüllt sich“, schreibt Christian Morgenstern, der auch im Raum Starnberger See gelebt hat, „musst es nur erwarten können / und dem Werden Deines Glückes / Jahr und Felder gönnen. // Bis Du eines Tages jenen / reifen Duft der Körner spürst / und Dich aufmachest / und sie in die Tiefen führst.“

Save the date: Die Pressekonferenz des 13. Literarischen Herbstes findet am Freitag, 11. September 2015 von 11 bis 12 Uhr im Hotel Bayerischer Hof, Bahnhofsplatz 12, 82319 Starnberg statt.

Anmeldung bitte an Konstantin Fritz, kf ( at ) konstantin-fritz.de

Pressedownloads: www.literarischer-herbst.info/presse

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:

Konstantin Fritz, kf ( at ) konstantin-fritz.de, Tel: 08152-9652555, Mobil: 0157-73854408

Literarischer Herbst: Anziehungspunkt für Literaturbegeisterte weit über die Region hinaus. Der Literarische Herbst wurde 2002 zum 100-jährigen Bestehen des Landkreises Starnberg ins Leben gerufen. Er findet heuer zum 13. Mal am Starnberger See in einer der schönsten Landschaften Deutschlands statt. Schwerpunkt ist Literatur an ungewöhnlichen, aber passenden Orten: Die Veranstalter, der Schriftsteller Dr. Gerd Holzheimer und die Kulturgestalterin Elisabeth Carr (KunstRäume am See) verknüpfen erstmals Orte, die großenteils für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind, mit besonderen Geschichten und Begebenheiten oder einem literarischen Werk. Die außergewöhnlichen Spielstätten reichen vom Katastrophenschutzraum im Landratsamt über private Villen, Schlösser und Bauernhöfe hin zum Starthäusl beim Bayerischen Yachtclub oder zum Tauchfloß der Bundeswehr. Der Literarische Herbst verdankt seine große Beliebtheit der ausgezeichneten Text- und Ortsauswahl und den hervorragenden, teils prominenten Vortragskünstlern. Der Kreis Starnberg, die Kreissparkasse München Starnberg und die Gemeinde Berg zählen zu den Partnern des Literarischen Herbstes.